Faszination Nordlicht

Akureyri - Nord-Island

Nordlichter üben seit jeher einen ganz besonderen Reiz auf die Menschen aus. 
Die funkelnden, schleiergleichen Erscheinungen hinterlassen bei Beobachtern meist Faszination, Staunen und Ehrfurcht zugleich. In unserem neuen Beitrag klären wir euch etwas über die tanzenden Lichter auf und verraten außerdem, wie ihr das Phänomen Polarlicht noch in diesem Jahr hautnah selbst erleben könnt …


Góðan daginn liebe Nordland-Freunde, 

wer kennt sie nicht, die beeindruckenden und magischen Naturphänomene Polarlichter.
Diese phantastischen Lichtstimmungen, auch Nordlichter oder Aurora borealis, wie das Polarlicht am Nordpol heißt, genannt, ziehen Groß und Klein in ihren Bann.

Meteorologisch wird mit dem heutigen Tage zwar bereits das Frühjahr eingeläutet, nichtsdestotrotz herrscht auf der schönsten Insel der Welt auch Anfang März noch tiefer Winter. Islands exorbitante Lage knapp unterhalb des nördlichen Polarkreises, bietet auch jetzt noch optimale Voraussetzungen, die funkelnden Lichterscheinungen sichten zu können. Und wer seine Nordlicht-Reise auf den ausklingenden Winter legt, hat tagsüber länger Tageslicht für weitere Aktivitäten neben der Polarlichterjagd, da die Tage nicht mehr ganz so kurz, wie zum Beispiel noch im Dezember, sind. Denn Islands Zauber lässt sich auch in der stillen Jahreszeit, vielleicht sogar etwas deutlicher als in den turbulenten Sommermonaten, spüren und erleben.

Wer während seiner Winterreise nach Island nicht ausschließlich auf Glück und Zufall vertrauen möchte, der ist mit der Aurora-Vorhersage des isländischen Wetterdienstes gut bedient und kann hier schauen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für eine Nordlicht-Sichtung in den jeweiligen Regionen der Insel ist.

Entstehung des Nordlichts

Die Entstehung kaum einer anderen Himmelserscheinung ist mit so vielen wilden Spekulationen behaftet. Von Schreckenszeichen bevorstehenden Unheils, über im Nordlicht wohnhafter Seelen Verstorbener, bis hin zu tanzenden Frauen am Nachthimmel sind viele Legenden dabei. Heute weiß man, dass Polarlichter eine Erscheinung sind, die durch Sonnenteilchen hervorgerufen werden. Die Teilchenstrahlung trifft auf das magnetische Feld der Erde und stößt mit Luftteilchen zusammen, welche wiederum zum Leuchten angeregt werden und hierdurch in den unterschiedlichsten Färbungen hell am Winterhimmel strahlen.

Erscheinung des Nordlichts

Damit die bunten Lichter gut zu erkennen sind, ist eine sternenklare, wolkenlose Nacht Voraussetzung. Je weniger Lichtverschmutzung durch künstliche Lichtquellen, desto besser. Nordlichter treten häufig als Schleier, farbige Bänder, Fahnen, Flammen und kreisförmige, sich verändernde, Formationen auf. Meist endet ein Polarlicht sobald es den Anschein macht die Form zu wechseln. Die Lichter erscheinen häufig in grüner oder grün-violetter Färbung, seltener in rot und sehr selten in blau-violetter Färbung.

Für Kurzentschlossene, die Nordlichter sowie die raue, beeindruckende Natur Islands im ruhigen Winter live und in Farbe erleben möchten, haben wir noch ein paar freie Plätze auf der Gruppenreise Polarlicht-Expedition zu vergeben. Hier erwartet uns ein abwechslungsreiches Programm rund um die Phänomene am winterlichen Himmel sowie viele weitere Naturschönheiten.
Solltet ihr nicht ganz so spontan verreisen können und euch für eine Reise mit Nordlichtsuche im kommenden Winter interessieren, so findet ihr ab Anfang April eine große Auswahl an Winterreisen auf unseren Internetseiten.

Ihr habt weitere Fragen, Informationen zu Polarlichtern oder möchtet mit uns auf Nordlichterjagd gehen? Dann hinterlasst uns doch einfach einen Kommentar. Wir freuen uns auf eure Ideen und Anregungen.

Vertu blessaður liebe Nordland-Freunde, Euer contrastravel-Team

 

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