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Isländische Winter-Rezepte - Fiskibollur (Fischbällchen)

Húsavík - Mývatn-Region

Während die Nebelschwaden übers Land wabern und der winterliche Bodenfrost uns so langsam unter seine Fittiche nimmt, machen wir es uns drinnen bei warmen Köstlichkeiten gemütlich. Welche isländischen Gaumenstreichler dieses Jahr auf den Tisch kommen, erfahrt ihr in den nächsten Wochen. Den Anfang macht das Flossentier, dessen Zubereitung in jeder Form sich in Island großer Beliebtheit erfreut …

Góðan daginn liebe Nordland-Freunde,

vermutlich kennt Fiskibollur jedes Kind, sind die Fischbällchen nicht nur generell Alltagsessen, sondern finden sich auch in Schulkantinen und Mensen regelmäßig wieder. Es ist einfach zuzubereiten und die Zutaten findet man in jedem Supermarkt oder zu Hause im Küchenschrank. 

Zutaten:

(für 3-4 Personen)
600g weißes Fischfleisch (z.B. Kabeljau- oder Schellfischfilets)
1 mittelgroße Zwiebel oder eine Stange Lauch
2 Eier
3 gehäufte Esslöffel Mehl
3 gehäufte Esslöffel Kartoffelmehl (oder Speisestärke aus Mais)
½ Tasse Milch
Salz und Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:

Den gesäuberten Fisch klein schneiden, mit dem Pürierstab zu einer homogenen Masse zerkleinern. Tiefgefrorenen Fisch auftauen und gut trocknen vor dem Pürieren.

Die Masse mit den Eiern verrühren, mit Salz und Pfeffer und, wenn man möchte, auch mit Curry und Muskat würzen. Das Mehl und die Kartoffelstärke dazu und erneut gut verrühren. Falls die Masse doch zu fest wird, kann man das Ganze mit Milch wieder geschmeidiger machen.

Die Bällchen gleichgroß mit den Händen formen und dann bei mittlerer Hitze rundum goldbraun braten. Der Ofen sollte auf 100°C vorgeheizt werden, um die fertigen Fischbällchen warm zu halten. 

Serviervorschlag:

Gegessen werden sie in Island gern mit Salzkartoffeln, Gemüse oder Salat. Man kann als Sauce einfach Ketchup nehmen oder sich eine weiße Sauce aus dem Bratenfett mit Mehl und Milch herstellt und diese mit Zitrone und Gewürzen abschmeckt.

Ihr habt weitere Ideen und Rezeptvorschläge? Dann hinterlasst uns doch einfach einen Kommentar. Wir freuen uns auf eure Anregungen.

Verði þér að góðu, liebe Gaumenschmauser! Euer contrastravel-Team

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