Färöer Inseln

Sagen von den Färöer-Inseln - Das Huldufólk

Nebel - Gásadalur
Gefährlicher Nebel

Die schroffen Färöer, deren Inseln oft in dichten Nebel gehüllt und vom wilden Nordatlantik umbraust sind, bieten das ideale Umfeld für viele mystische Wesen und die Entstehung von Volkssagen, die sich um bestimmte Orte und angeblich historische Geschehnisse ranken. Zwei davon haben wir euch bereits vorgestellt, heute folgt die erste von drei weiteren Sagen, deren Schauplätze nicht mit Kunstwerken geschmückt wurden …

Góðan dag liebe Nordland-Freunde, 

die Seehundfrau Kópakonan und der Nykur vom Sørvágsvatn beflügeln die Fantasie von Reisenden sehr – und geben hilfreiche Tipps beim Umgang mit dem Übernatürlichen – ebenso wie die nächste Geschichte, die alle zu Fuß Reisenden zur Vorsicht mahnt.

Huldufólk – die Verborgenen

Wie auf Island auch gibt es auf den Färöern Legenden um das Huldufólk, das versteckte oder verborgene Volk. Üblicherweise unsichtbar für Menschen, können diese Wesen selbst entscheiden, wann sie für alle sichtbar auftreten und wann sie unbemerkt bleiben. Außerdem werden sie oft als elfenähnlich und magiekundig beschrieben. 

Auf den Färöern zeichnet das Huldufólk seine Abneigung gegen Licht, moderne Technik und die Kirche aus, sodass diese Dinge besonders wichtig werden, denn meist sind die verborgenen Wesen auf nichts Gutes aus und wollen Menschen entführen, verwirren oder sogar in den Wahnsinn treiben. Natürlich ist die Gefahr dafür auf den oft in Nebel oder winterliche Dunkelheit gehüllten Inseln größer als anderswo. 

Eine Begegnung mit dem Huldufólk wird für die Nähe des Sørvagsvatn beschrieben, als ein zauberkundiger Priester auf dem Weg von Miðvágur nach Sørvágur auf eine Frau vom Huldufólk traf, die ihn in einen Erdhügel ihres Volkes einlud. Er folgte ihr, aber als er den Hügel wieder verließ, versiegelte er den Eingang, sodass die Huldu-Leute, die sich noch darin befanden, eingeschlossen waren und man noch lange ihr Weinen und Schreien aus dem Hügel hörte. So konnten sie natürlich keinem Reisenden mehr schaden, gingen aber gefangen in der Erde zugrunde, was die Beziehungen zwischen Färingern und Huldufólk nicht gerade verbessert haben dürfte …

Farvæl liebe Nordland-Freunde, Euer contrastravel-Team

Nebel - Gásadalur
Kirche - Färöer
Felsformation - Eysturoy
Hafenstimmung - Färöer
Regen - Färöer

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