Blog mit Informationen für und über Island-Reisen und andere Nordland-Reisen - Farm im Keldudalur

Mord im eisigen Norden - Isländische Krimiautoren Teil 2

Siglufjörður - Nord-Island
Schiff im weiten Fjord

Haus ohne Spuren, Blutberg, Höllenengel – auch unser zweiter Beitrag zu isländischen Krimiautoren und ihren Werken hat einiges an Gänsehaut-Titeln zu bieten. Neben den großen „Krimistars“ gibt es natürlich auch weniger bekannte Schriftsteller und solche, von denen erst wenige Bücher ins Deutsche übersetzt wurden …

Góðan daginn liebe Nordland-Freunde, 

Die Auswahl unter den Islandkrimis ist groß und wächst stetig weiter, sehr zur Freude aller, die von den interessanten Schauplätzen (viele davon könnt Ihr übrigens auf unseren Rundreisen durch Island entdecken), den düsteren Verbrechen und dem oft trockenen Humor der isländischen Hauptpersonen nicht genug bekommen können. Heute geht es weiter mit unserer „Vorstellrunde“ der isländischen Krimiautoren …

Ævar Örn Jósepsson 

Ævar wurde 1963 in Hafnarfjörður geboren, wuchs dort und in Garðabær auf und schloss seine Schulausbildung mit dem Abitur in Akranes ab. Er studierte in Belgien, Schottland und Deutschland und war danach in vielfältigen Berufen tätig, unter anderem arbeitete er bei Zeitungen, beim Radio, auf Fischerbooten und als Übersetzer. 2002 veröffentlichte er seinen ersten Kriminalroman, Skítadjobb. Die Folgebände der Reihe um Kommissar Árni erschienen auch alle auf Deutsch: Svartir englar (Dunkle Seelen), Blóðberg (Blutberg), Sá yðar sem syndlaus er (Wer ohne Sünde ist), Land tækifæranna (Verheißung) und Önnur líf (In einer kalten Winternacht), wobei letzterer aber vor allem Árnis Kollegin Katrín begleitet. 2008 wurde auf Island die Filmreihe Svartir englar nach Motiven aus Ævars Büchern ausgestrahlt.

Árni Þórarinsson

Der 1950 in Reykjavík geborene Árni studierte in England Literaturwissenschaft und arbeitete ab den 1970er Jahren als Journalist. 1989 war er an der Organisation des Reykjavík Film Festivals beteiligt. Im Jahr 1998 erschien sein erster Kriminalroman, Nóttin hefur þúsund augu (deutsch: Die verschwundenen Augen), der den Journalisten Einar bei seinen Recherchen rund um Verbrechen begleitet. Von den acht Folgebänden sind zwei weitere auch ins Deutsche übersetzt worden: Tími nornarinnar (Todesgott) und  Dauði trúðsins (Ein Herz so kalt). Einar hat mit seiner Versetzung nach Akureyri zu kämpfen, seine Langeweile im Norden Islands wird aber immer wieder von Mordfällen unterbrochen – gut, dass er durch seine Freundschaft mit einem Polizisten immer ganz nah dran an den Fakten ist. Im Gegensatz zu den meisten Kriminalromanen handelt es sich bei der Hauptperson nicht um einen Ermittler, wodurch eine etwas andere Sichtweise auf die Geschehnisse angewandt wird. 

Þráinn Bertelsson

Þráinn wurde 1944 geboren und ebenso vielseitig tätig wie viele andere der vorgestellten Autoren: als Regisseur und Drehbuchautor von einigen Filmen und Serien (unter anderem bei seinem Film Magnús, der in den Kategorien Bester Film und Bestes Drehbuch beim Europäischen Filmpreis nominiert war), Journalist und sogar Politiker – zwischen 2009 und 2013 war er Mitglied des Alþingi. Seine beiden Krimis um Kommissar Víkingur Gunnarsson und dessen Team, Valkyrjur (Walküren) und Englar dauðans (Höllenengel) wurden ins Deutsche übersetzt, wie auch seine Autobiographie Einhvers konar ég (Bertels Sohn. Ein Leben in Island.). 

Seid ihr Fans von einem oder mehreren dieser Autoren oder könnt ihr einen anderen empfehlen? Dann hinterlasst uns doch einfach einen Kommentar. Wir freuen uns auf eure Anregungen und Ideen!

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